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Erster Stadtrat Häuser für den Vorzug um 2 Jahre verantwortlich
[14.01.11]
Als untauglichen Versuch, sich aus der UWG-Weigerung bezüglich der
Hempler-Erschließung herauszuwinden, beurteilt CDU-Fraktionsvorsitzender
Dietz die Pressemitteilung von Gottfried Krüger zu diesem Thema. Mit den
tatsächlichen Zahlen im Haushaltsplan 2011und dem rechtswirksamen
Zustandekommen von Haushaltsplänen haben solche Aussagen jedenfalls nichts
zu tun, so Dietz.
Richtig sei, dass im Rahmen der Genehmigung des Haushalts 2010 investive
Maßnahmen verschoben werden mussten. Bei den 200.000 Euro betreffend
Hempler handelte es sich jedoch um den Grunderwerb am Hempler, der im
Rahmen der Baulandumlegung zu tätigen sei. Dieser konnte im Jahr 2010
verschoben werden, da der Planungsdezernent Witzel sich nicht für eine
Hempler-Erschließung eingesetzt hatte und hierfür Mittel in der
Finanzplanung erst ab 2013 bereitgestellt waren. Dem Ersten Stadtrat
Häuser sei es dann zu verdanken gewesen, dass die Erschließung um 2 Jahre
vorgezogen und im Haushaltsplan 2011 eingeplant wurde. Insgesamt handelt
es sich bei der Erschließung neben den 3,4 Mio. Euro für den Straßenbau um
weitere 1,3 Mio. Euro für den Kanalneubau, also insgesamt 4,7 Mio. Euro.
Die Gesamterschließung ist für die Jahre 2011 – 2013 vorgesehen und nicht,
wie von Krüger behauptet, bis zum Jahre 2016.
Merkwürdig wird es, wenn Krüger argumentiert, dem Finanzplan 2011 habe die
UWG zugestimmt, um notwendige Investitionen nicht zu verhindern. Hier
scheint das Haushaltsverständnis des Bürgermeisters auf die UWG
abzufärben. Ein Haushaltsplan wird erst durch Beschluss der Satzung
verabschiedet und kann nur dann der Kommunalaufsicht zur Genehmigung
vorgelegt werden. Wenn die UWG sich bei einzelnen Punkten enthält oder
scheinbar zustimmt, die Haushaltssatzung aber insgesamt – wie geschehen -
ablehnt, stellt sie sich damit auch gegen die Investitionen, die dort
vorgesehen sind. Sich nachher zu dieser Verweigerungshaltung nicht einmal
zu bekennen, sei in diesem Zusammenhang unaufrichtig und inkonsequent, so
Dietz abschließend.
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