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Bei der Sanierung der östlichen Innenstadt möchte Armin Häuser
Bewegungselemente integrieren und Geschäftsleute ebenso wie die
Agenda-Gruppe einbeziehen
[11.02.11]
Mit der Integration von Bewegungsanimationen in die Neugestaltung der
Fußgängerzone Stresemannstraße möchte CDU-Bürgermeisterkandidat Armin
Häuser die „Gesundheitsstadt“ spielerisch und praxisnah in der Innenstadt
greifbar machen. Umgesetzt werden soll dieser Teil des von Häuser
initiierten Programms „Bewegte Stadt“ über das Sanierungsprojekt „Östliche
Innenstadt“. Das Projekt umfasst das 9,3 Hektar große Viertel zwischen
Parkstraße, Trinkkuranlage/Usa, Karlsbrunnen/Hauptstraße und
Friedrichstraße/Schulstraße. Es wird von Bund und Land aus den
Fördertöpfen Stadtsanierung und Lokale Ökonomie mit insgesamt sechs
Millionen Euro Zuschuss ausgestattet. Damit sollen nicht nur öffentliche,
sondern auch private Investitionen mit einem Gesamtvolumen von ca.15
Millionen Euro initiiert werden. Neben der Bewegungsförderung will Häuser
einen weiteren Schwerpunkt auf die Kooperation mit Einzelhändlern und
Gewerbetreibenden setzen. „Gemeinsam müssen wir den gesamten
Innenstadt-Standort aufwerten, ihn zukunfts- und konkurrenzfähig machen“,
betonte Häuser.
Bei einem Rundgang machten sich CDU-Kommunalpolitiker ein Bild von der
aktuellen Situation im Sanierungsgebiet. Erste Station war der
Karlsbrunnenplatz. Hier sollen entsprechend einem
Stadtverordnetenbeschluss von 2008 „mindestens 75“ Parkplätze entstehen.
Entgegen ursprünglichen Überlegungen sollen diese Parkplätze, die auch den
Bedarf des Kur- und Bürgerzentrums Trinkkuranlage decken werden, nicht nur
zeitweise durch Absperrungen, sondern dauerhaft nutzbar sein. Bei der
Gestaltung der Begrünung möchte Häuser Pläne der Agenda-Gruppe
„Innenstadt“ aufgreifen. Die Agenda-Gruppe hatte statt des Parkplatzes
eine Grünfläche auf dem Gelände vorgeschlagen. Soweit möglich, möchte
Häuser von ihnen entwickelte Ideen aufgreifen und in die Planungen
einbeziehen. „Wir wollen ehrenamtliches Engagement; dann müssen wir auch
bereit sein, Vorstellungen, die auf diese Weise entwickelt werden, in
unsere Überlegungen aufzunehmen“, begründete Häuser seinen Ansatz.
In den einzelnen Straßen des Sanierungsgebiets ist der Handlungsbedarf
nach Ansicht der Christdemokraten unterschiedlich. Trotzdem werten sie die
geplanten Investitionen „als große Chance für das gesamte Karree“. Die
Bausubstanz sei an etlichen Stellen sanierungs- und
modernisierungsbedürftig, konstatierten die Kommunalpolitiker. Ebenso wie
die Straßenräume seien auch die vorhandenen Frei- und Grünflächen derzeit
nur bedingt attraktiv.
Als „zentralen Punkt des gesamten Programms“ bewertete Armin Häuser die
Sicherung und Attraktivitätssteigerung des Einzelhandels. Nicht nur ältere
Menschen seien auf wohnortnahe Geschäfte angewiesen. Vielmehr sei es auch
für die Lebensqualität aller Bad Nauheimer von wesentlicher Bedeutung,
eine attraktive, lebendige und gut frequentierte Innenstadt zu haben.
Deshalb sei es auch eine Aufgabe der Kommunalpolitik, Rahmenbedingungen zu
schaffen, um die Ladenstruktur in der Innenstadt zumindest auf dem
aktuellen Niveau zu erhalten beziehungsweise punktuell noch weiter zu
verbessern. „Dazu müssen wir den gesamten Innenstadtbereich als
Einkaufsmeile anziehender gestalten. Hier sind wir als Stadt in der
Pflicht durch eine schönere Gestaltung des Straßenraums. Die Einzelhändler
vor Ort sind mit ihren Kenntnissen, Erfahrungen und Anregungen aber ein
wichtiger Partner auf Augenhöhe. Ich möchte alle Beteiligten an einen
Tisch bekommen und gemeinsam weitere Schritte entwickeln“, erklärte
Häuser.
Von dem Programm „Lokale Ökonomie“, das nicht nur wirtschaftlich
ausgerichtet ist, sondern auch soziale Aspekte einschließt, erwartet der
CDU-Bürgermeisterkandidat zusätzlich Qualifizierungs- und
Ausbildungsprojekte zur besseren Beteiligung benachteiligter Jugendlicher
am Erwerbsleben. „Die Förderung von Jugendlichen, die ihren Weg ins
Berufsleben noch suchen, ist aktive Sozialarbeit mit präventiver Wirkung“,
betonte der CDU-Bürgermeisterkandidat.
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